Endlich geht sie los – die lang ersehnte Fahrt in den Urlaub. Doch wenn das Reisegepäck nicht richtig gesichert ist, kann es schon auf der Hinfahrt zu einem Unfall mit schweren Folgen kommen: Falls nämlich dann ein großes Gepäckstück bei einer starken Bremsung aus dem voll gestopften Kofferraum nach vorn geschleudert wird, kann es den Fahrer oder Beifahrer im Kopfbereich treffen und verletzen.

Gepäckstücke richtig sichern
Wenn das der Fall ist, so muss am Auto unbedingt ein zweiter Außenspiegel vorhanden sein. Beim Packen sollten zunächst die schweren Koffer und Taschen nach unten in den Kofferraum gestellt werden. Darauf können leichtere Gepäckstücke gestapelt werden. Allerdings sollten auch diese nicht hin- und herrutschen können. Aus diesem Grund werden sie am besten mit Gurten fixiert. Wichtig ist auch, dass sich im Kofferraum nicht auf einer Seite mehr Gewicht befindet als auf der anderen.
Folglich sollten die schweren Gegenstände gleichmäßig aufgeteilt werden. Reicht der Platz im Kofferraum nicht aus, können zusätzliche Koffer auf dem Dach entweder mit einem Gepäckträger transportiert werden oder aber in einer Dachbox. Diese und das passende Trägersystem können im Fachhandel auch ausgeliehen werden. Innerhalb der Box müssen die Gepäckteile durch Gurte gesichert werden, damit sie nicht ins Rutschen kommen. Außerdem sollte man die zulässige Dachlast seines Autos kennen, da diese bei Verwendung einer Dachbox oder eines Gepäckträgers eingehalten werden muss.
Damit auf der Fahrt mit dem doch ungewohnten Gepäck auf dem Dach alles gut geht, sollte in jeder Pause kontrolliert werden, ob noch alle Teile der Ladung sicher befestigt sind. Gerade beim Gepäckträger muss man bedenken, dass das Auto nun höher geworden ist. Das spielt beispielsweise beim Fahren durch einen Tunnel oder unter einer Brücke eine Rolle. Wenn diese Aspekte beim Einladen des Urlaubsgepäcks berücksichtigt werden, so steht einer sicheren Fahrt in die Ferien nicht mehr im Wege!
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